Gerhard Zimmerly ist Bayerischer Meister der O-Jollen 2026

Beim Starnberger O-Jollen-Cup des MRSV reicht dem Segler vom Wörthsee Platz zwei zum Titel. Gesamtsieger Frank Hänsgen dominiert mit fünf Siegen in fünf Rennen.

Bayerische Meister und Gesamtsieger – Frank Hänsgen (GER 18) verfolgt vom neuen Bayerischen Meister Gerhard Zimmerly (GER 150) ©Maximilian Kleehammer

Fünf Starts, fünf Siege: Frank Hänsgen hat den Starnberger O-Jollen-Cup beim Münchener Ruder- und Segelverein klar beherrscht. Den Bayerischen Meistertitel holte Gerhard Zimmerly vom Segler-Verein Wörthsee auf Rang zwei der Gesamtwertung.

22 O-Jollen gingen Ende Juli am Starnberger See an den Start. Und das Feld war für eine Bayerische Meisterschaft erstaunlich weit gereist: Neben Segler aus Norddeutschland waren kamen insgesamt sechs Teilnehmer aus Österreich sowie ein Segler aus der Schweiz. Drei O-Jollen wurden von Frauen gesteuert. Gerade deren Teilnahme hatte der MRSV im Vorfeld ausdrücklich zum Thema gemacht. Nachdem Miriam Krammer und Judith Sasse bereits gemeldet hatten, warb die O-Jollen-Flotte um weitere Seglerinnen; für die Frauen wurde ein eigener Damenpreis ausgeschrieben. Am Ende standen immerhin drei Seglerinnen an der Startlinie.

Sportlich bekamen die 22 Starter zwei Tage mit unterschiedlichsten Bedingungen. Am Samstag begann die erste Wettfahrt bei leichtem Südwind. Danach wartete das Feld auf den angekündigten Westwind – und der kam: kräftiger, böiger und mit einigen Drehern. Drei Wettfahrten gingen am ersten Tag in die Wertung. Hänsgen war bei allen Bedingungen vorne. Der Segler des Brandenburger Seglervereins Quenzsee gewann zunächst die erste Wettfahrt und setzte seine Serie auch bei Westwind fort. Hinter ihm hielten sich vor allem Markus Mosing, Gerhard Zimmerly und Wilfried Höfer im Vorderfeld.

Am Sonntag ging es früh zurück auf den See. Bereits um 9 Uhr liefen die O-Jollen aus, wieder bei Südwind, dazu stand ungewöhnlich viel Welle auf dem Starnberger See. Nach einer kurzen Verzögerung wegen einer von der Wasserwacht begleiteten Schwimmergruppe konnten noch zwei Wettfahrten gesegelt werden. – Und auch die gingen beide an Hänsgen. Damit war seine Serie komplett: fünf Rennen, fünf Siege. Hinter ihm blieb es deutlich enger. Wilfried Höfer und Stefan Dömök mischten am Sonntag vorne mit, im letzten Rennen kam Wolfgang Moser direkt hinter Hänsgen ins Ziel.

In der Gesamtwertung gewann Hänsgen vor Zimmerly und Höfer. Für Zimmerly bedeutete Rang zwei zugleich den Bayerischen Meistertitel. Dass sich hinter dem souveränen Gesamtsieger um jeden Platz kämpfen ließ, zeigte auch die Zahl der Frühstarts. Genau dort konnten Streicher entscheidend werden – und aus einer einzelnen misslungenen Wettfahrt musste noch lange kein verlorenes Wochenende werden.

Die Regatta fiel zudem in ein besonderes Jahr für die Klasse. 2026 feiert die O-Jolle ihr 90-jähriges Bestehen; die süddeutsche Flotte hatte für ihre Regatten eigens Erinnerungspreise zum Jubiläum angekündigt. Dass eine 90 Jahre alte Einhandklasse dabei keineswegs nur aus Tradition lebt, zeigte das Feld am Starnberger See ziemlich deutlich: Teilnehmer aus drei Ländern, drei Frauen an der Startlinie – und vorne ein Sieger, der sich über zwei Tage und wechselnde Bedingungen keinen einzigen Ausrutscher erlaubte.

Nach drei Wettfahrten am Samstag wurde an Land allerdings ebenfalls ernst gemacht: Freibier, Drei-Gänge-Menü und Weinverkostung gehörten zum Programm. Der österreichische Teilnehmer Thomas Himmer fasste das Wochenende später mit einem historischen Augenzwinkern zusammen: „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.“

(Übernahme eines Artikels des BSV)

SVW-Segler bei den Finals in Hannover

In 24 Sportarten wurden bei den „Finals 2026“ in Hannover und Umland von 23. bis 26. Juli gleichzeitig die Deutschen Meisterschaften ausgetragen wurden. Eine starke Segel-Community sorgte dabei dafür, dass die Meisterschaft in der Klasse Flying Dutchman auf dem Steinhuder Meer in die Veranstaltung aufgenommen wurde und – ein sehr schöner „Nebeneffekt“ – das ZDF live über Segeln berichtete.

Im Teilnehmenden-Feld war mit Vorschoter Ralph Aicher auch ein Segler des SVW dabei. Zusammen mit Steuermann Hans-Peter Schwarz (HSC) landeten das bayrische Team nach fünf ausgetragenen Wettfahrten auf einem guten fünften Platz. Glückwunsch!

Vielleicht wäre auch noch mehr drin gewesen, aber am dritten Wettkampftag musste der Wettbewerb wegen dauerhafter Flaute beendet werden. Die bis dahin führenden Kay-Uwe Lüdtke und Kai Schäfers wurden somit Deutsche Meister.

Die bayerischen Teilnehmer:innen bei den FD Finals auf dem Steinhuder Meer (Foto: Aicher)

Im Feld der 42 FDler waren fünf Teams aus Bayern am Start. Das Regatta-Ergebnis im Einzelnen ist hier zu finden. Den Bericht über die fünfte Wettfahrt findet ihr im ZDF-Livestream hier. Ralphs Boot ist mit dem rot-weißen Spi leicht auszumachen. Ansehen lohnt sich!

Gute Laune bei wenig Wind – Korsar-Regatta am Wörthsee

Mit nur zwei möglichen Wettfahrten war die diesjährige Korsar- Regatta sehr windarm. Auch musste eine am Samstag gestartete Wettfahrt am späten Nachmittag wegen Flaute abgebrochen werden. Nach insgesamt zwei möglichen Wettfahrten und bei guter Stimmung wurden trotzdem die Sieger aus einem Feld von 13 Teams ermittelt.

Bei gleichem Punktestand landeten Michael Heiligbrunner mit Tochter und Vorschoterin Theresa sowie Bjarne Tödte mit Vorschoterin Christina Heiligbrunner auf den Plätzen eins und zwei. Nur das bessere letzte Ergebnis verhalf dabei Michael und Theresa zum Sieg. Dritte wurden Christoph und Sophie Friemel. SVW-Segler Rolf Szczepanek gewann die erste Wettfahrt und landete am Ende auf Platz 5.

Hier zum Ergebnis der Regatta.

Wasserwacht Wörthsee kommt beim Segler-Verein unter

Während der Bauphase der neuen Station am Wörthsee hilft der Segler-Verein Wörthsee der Ortsgruppe der Wasserwacht aus. Das Rettungsboot liegt die gesamte Saison am Steg des Segler-Vereins und bleibt damit einsatzbereit für Notfälle unter der Woche. Während der Bereitschaft vor Ort vor allem an den Wochenenden verlagern wechseln Team und Einsatzboot die Standorte. Dann sind abwechselnd das Badegelände Oberndorf und die Stege am Gasthof Wöhrl, am Seerabe und am Augustiner Orte, von denen die Wasserwachtler:innen ausrücken. Wir freuen uns, die wichtige Arbeit der Wasserwacht auf diese Weise ein bisschen unterstützen zu können

Volles Segel-Programm in 2026

Der Seglerverein Wörthsee startet mit einem abwechslungsreichen Programm in die Saison 2026. Bereits im März lädt der Verein am 18.3. zur Mitgliederversammlung ein und stellt damit die Weichen für das neue Vereinsjahr.

Im Frühjahr stehen zunächst die Gemeinschaft und die Pflege des Clubgeländes im Mittelpunkt: Am 18.04. findet der Frühjahrsarbeitsdienst statt, bevor es am 26.04. beim Format „Segeln – Essen – Ratschen“ wieder gemeinsam aufs Wasser und auf die Terrasse. Im Mai folgt am 9. und 10.5. die Opti‑SOS‑Regatta für den seglerischen Nachwuchs, ergänzt durch einen Sundowner auf der SVW‑Terrasse am 15.5.

Der Juni bietet ein volles Programm für Einsteiger und Regattasegler: Vom 4. bis 6.6. lädt der Verein Kinder und Jugendliche an drei Tagen zum Schnuppersegeln ein. Anmelden dafür kann man sich bei dem Jugendwart. Am 12.6. heißt es erneut „Segeln – Essen – Ratschen“, am 14.6. macht die Opti‑Liga Station beim SVW, und am 27./28.6. richtet der Verein die Regatta der Kielzugvögel aus.

Im Hochsommer geht es nahtlos weiter: Am 5.7. steht wieder „Segeln – Essen – Ratschen“ im Kalender, gefolgt von der Korsar‑Regatta am 11. und 12.7. Am 25.7. findet die Lindner‑Regatta statt, am selben Tag feiert der Verein sein Sommerfest auf dem Clubgelände. Im August lädt der SVW am 2.8. erneut zum gemeinsamen Segeln mit anschließendem Essen und Ratschen ein, bevor am 14.8. ein weiterer Sundowner auf der Terrasse für entspannte Sommerabende sorgt.

Zum Spätsommer und Herbst setzt der Verein weiterhin seglerische Akzente: Am 13.9. und 25.9. stehen ein Sundowner sowie ein weiterer „Segeln – Essen – Ratschen“-Termin auf dem Programm, ergänzt durch die Laser‑Regatta am 26. und 27.9. Den Saisonabschluss bilden im Oktober der Wörthsee-Pokal am 10.10. und die Finn-Regatta am 10. und 11.10., sowie der Herbstarbeitsdienst am 24.10., bei dem das Gelände winterfest gemacht wird.

Wir freuen uns auf eine hoffentlich windreiche und harmonische Segelsaison 2026 am Wörthsee.

Segler-Verein zeigt sich bei „Wörthsee zeigt sich“

Kaffee und Kuchen gab’s zu Gunsten der SVW-Jugendarbeit

Mit Kaffee und Kuchen auf der schönsten Terrasse am Wörthsee lockte der Segler-Verein im Rahmen von „Wörthsee zeigt sich“ am zweiten Oktoberwoche die Besucher an. Und die kamen gerne, ist doch das Clubhaus aus dem Jahr 1925 nur selten für die Öffentlichkeit zugänglich.

Bei „Wörthsee zeigt sich“ öffnen sich die Tore des Segler-Vereins

Mit aufgebauten Segelbooten der Klassen Optimist, 29er und ILCA präsentierte sich der Verein Segel-Interessierten.

Aufgebauter Opti, 29er und ILCA vor dem SVW-Clubhaus

Jugend-Trainerin Tina gab schon mal Einblicke ins Opti-Training. Die neue Gruppe startet nächstes Jahr in den Pfingstferien.

Tina zeigt den Kindern schon mal an Land die ersten Handgriffe

Interessierte können sich gerne schon bei der SVW-Geschäftsstelle melden.

Starkwind beeinträchtigt das Finn- und O-Jollen-Finale

Viel Wind erwarteten die Finn- und O-Jollen Segler am vergangenen Wochenende und sie wurden nicht enttäuscht. So konnte am Samstag bei 4 Windstärken die erste Wettfahrt am Vormittag gestartet werden. Zehn Finns und drei O-Jollen gingen an den Start. Wettfahrtleiter Rolf Szczepanek verkürzte die Wettfahrt nach zwei von drei Runden und so gingen alle vor dem aufkommenden Starkwinds ins Ziel.

Schwieriger Vorwindkurs für die Finns und O-Jollen

Während des Aufbaus des Kurses für die zweite Wettfahrt blies es dann mit bis zu acht Windstärken und ersten drei Schiffe kenterten innerhalb weniger Minuten. So kehrten dann alle in den Hafen zurück und an diesem Tag ging dann wegen des anhaltende zu starken Windes nichts mehr.

Das Feld der Finns bei der Wettfahrt auf dem Wörthsee

Am Sonntag sah es dann leider auch nicht viel besser aus. Bei fünf Windstärken starten nur noch vier Finns. An der erstem Boje waren es dann noch drei und  auf dem Vorwindkurs stand nur noch ein Finn. Die sehr drehenden  Böen erreichten sechs bis sieben Windstärken, so dass die Wettfahrt abgebrochen werden musste und die Regatta Serie damit auch beendet war.

Finn-Sieger Ulf-Peter Pestel in Aktion

Bei den Finns siegte Ulf-Peter Pestel von der Segelsportgemeinschaft Mylau und bei den O-Jollen Gerhard Zimmerly vom Segler-Verein Wörthsee.

Wörthsee-Pokal am 3. Oktober

Traditionsgemäß wurde am Tag der Deutschen Einheit wieder der Wörthsee-Pokal für alle Segler:innen am und um den Wörthsee ausgesegelt. Von den 15 angetreten Booten kamen bei einer Wettfahrt 13 ins Ziel. Bei den Erwachsenen gewannen Gerhard Zieris mit Vorschoterin Veronika Krug-Zieris im Kielzugvogel vor Christoph Gerz im ILCA 7 und Gerhard Zimmerly in der O-Jolle.

Die Gewinner:innen des Wörthseepokal (v.l.): Gerhard Zimmerly, Veronika Krug-Zieris und Gerhard Zieris und Christoph Gerz sowie alle Opti-Teilnehmer.

Bei den Optis setzte sich Julius Gola vor Henri Friese und August Giesbert durch. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinner:innen!

Erster Wingfoil Cup am Wörthsee

Zum ersten Mal veranstalten Lago mio, Stuff4freakz und der Segler-Verein Wörthsee einen Wingfoil Cup. Gesegelt wird am 20. September. Ersatztermin ist der 21. September. Bei diesem offene Wingfoil-Raceformat ist jedes Foil und jedes Material zugelassen. Die Meldegebühr beträgt 50 € (ü18) und 30 € (u18). Die Zuschauer-Area ist for free.

Für alle Teilnehmer:innen gibt es am 20. September auf dem SVW-Gelände eine Ridersparty mit leckerem Essen, DJ und Sundowner-Feeling. Die Anmeldung läuft über manage2sail.

Termin notieren, das wird gut!

Linderfest und Lindnerregatta schön und regenreich

Das diesjährige Sommerfest des SVW, benannt nach dem Gründungsvorsitzenden Wilhelm Lindner, begann mit der ziemlich regenreichen Linder-Regatta. 27 Boote von Opti bis 29er und Kielzugvogel unter der Wettfahrtleitung von Andreas Koldt an. Nach einer vom Wind her eher gemütlichen Wettfahrt waren alle nass genug und die Sieger ermittelt.

Die Teilnehmer:innen der Linder-Regatta lauern auf den Start

Bei den Erwachsenen gewann Thomas Huttner (Kielzugvogel) vor Christoph Gerz (Ilca) und  Gerhard Zieris und Veronika Krug-Zieris (Kielzugvogel). Bei den Optis gewann Julius Gola.

Wettfahrtleiter Andreas Koldt und Präsident Matthias Huber gratulierten Christoph Gerz (2. Platz), Thomas Huttner (1. Platz) und Gerhard und Veronika Zieris (3. Platz)

Am Abend rauschten Fest und Regen, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Die Jugendtrainer Tina und Robert freuten sich, allen Kindern, die letztes Jahr erst mit dem Segeln angefangen hatten, die Jüngsten-Scheine überreichen zu können.

Die jüngsten Seger:innen werden gefeiert bekommen ihre Segelscheine

Bei leckerem Essen, Ehrungen für engagierte Vereinsmitglieder und Musik wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Sage keiner, SVWler seien nicht wetterfest.